Tae-Kwon-Do

Großer Erfolg für das Ansbacher Taekwondo-Team

Schwarzwald 65

Die Taekwondoin des TSV 1860 Ansbach holten in Nagold (Baden-Württemberg) bei der 16. Internationalen Schwarzwald Open Poomsae (Formenlauf) in der Mannschaftswertung den Pokal für den 1. Platz. Für das Ansbacher Team war diese Meisterschaft etwas Besonderes: wir fuhren gemeinsam mit dem Bus nach Nagold. Die Busfahrt diente auch dazu, den Teamgeist unseres Formenteams zu stärken und neue Freundschaften zu schließen.

 Veranstaltet wurde die Meisterschaft vom Verein Selbstverteidigung e. V. Nagold, die technische Leitung lag in den Händen von Uwe Schuss. Nach den anfänglich technischen Problemen, die auf zwei Flächen zunächst eine Zeitverzögerung von knapp 50 Minuten bedeutete, wurde die Verspätung im Laufe des Tages wieder aufgeholt und der ursprüngliche Zeitplan eingehalten. 

Bei diesem Wettkampf waren die Sportlerinnen und Sportler nach ihrer Graduierung in verschiedene Leistungsklassen eingeteilt. Die LK1 umfasste alle Schwarzgurte, die LK2 die Graduierungen vom Blau- bis zum Rotschwarzgurt und die LK3 die Anfänger mit dem weiß-gelben bis zum grünblauen Gürtel. 
Die Wettkämpfe fanden im Einzel-, Paar- und Teamlauf statt. Zusätzlich durften Sportlerinnen und Sportler im Synchronteam (fünf weibliche oder männliche Formenläufer) und im Mixed Team (drei weibliche und zwei männliche oder umgekehrt) starten. 
Insgesamt waren 220 Teilnehmer aus 34 Vereinen angemeldet. Die Abteilung Taekwondo des TSV 1860 Ansbach nahm mit 30 Sportlerinnen und Sportlern an dieser Meisterschaft teil, begleitet und gecoacht wurden sie von ihren Trainerinnen Evelyn Saal und Inge Bühler-Saal sowie ihrem Trainer Martin Saal. Zwölf Ansbacher Taekwondoin unterschiedlicher Altersgruppen gaben ihr Debüt auf der Wettkampffläche. Darunter waren Elisabeth Mantsch und Emil Zuckermandel, die sich in der LK3 im Paarlauf bis 10 Jahre überzeugend gegen drei andere Paare durchsetzen konnten und auf Anhieb den 3. Platz und damit die Bronzemedaille erkämpften. Jana Götz und Nils Bergner starteten im Paarlauf bis 17 Jahre, ebenfalls in der LK 3, und sicherten sich souverän die Goldmedaille. Lara von Zeschau und Henri Seume konnten in derselben Klasse die Bronzemedaille mit nach Hause nehmen. 
In der LK2 im Team bis 17 Jahre weiblich erkämpften sich die Ansbacher Teams die ersten beiden Finalplätze. Liora Reiser, Emilia Hermann und Alina Vogt belegten den ersten Platz, Francisca Zech, Mila Savchenko und Paulina Chavel holten die Silbermedaille.
Im Paarlauf bis 17 Jahre in der LK2 gehörten den Paaren des TSV die ersten drei Plätze. Die Goldmedaille holten sich Ateeqa Shamshad und Luca Bassa, die Silbermedaille ging an Mila Savchenko und Timo Stein, die Bronzemedaille erhielten Paulina Chavel und Fabian Hermann.
Im Finale verteidigten im Teamlauf männlich bis 17 Jahre in der LK2 Fabian Hermann, Timo Stein und Luca Bassa erfolgreich die Goldmedaille. Ebenso erfolgreich waren im Teamlauf weiblich bis 10 Jahre in der LK3 die Nachwuchssportlerinnen Zainab Shamshad, Elisabeth Mantsch und Elsa Renz. Sie verwiesen ein anderes Team aus Baden-Württemberg auf den zweiten Platz.
Bei sommerlichen 30 Grad wurde es in der Halle sehr schnell sehr warm, so dass es für die Sportlerinnen und Sportler schwer war, konzentriert zu bleiben. Außerdem fand zeitgleich in der gleichen Halle die Schwarzwald Open im Vollkontakt-Wettkampf statt, so dass der Lärmpegel in der Halle höher war als bei einem reinen Formenturnier.

Bei dieser Meisterschaft konnten ALLE 30 Sportlerinnen und Sportler des TSV 1860 Ansbach mindestens eine Medaille erringen. In der Vereinswertung erreichte das Ansbacher Team mit 13 Gold-, 3 Silber- und fünf Bronzemedaillen insgesamt 57 Punkte. Damit erkämpften sich die Ansbacher Taekwondoin mit 15 Punkten Vorsprung den ersten Platz von 34 Vereinen vor dem SVB e. V. Abt. Taekwondo Center D’Amico und der Sportschule WuChi e. V.

Im Finale (Plätze 1 bis 8) erreichten die Ansbacher folgende Platzierungen:

Die Goldmedaille erhielten: 

Paulina Chavel, Emilia Hermann, Liora Reiser, Ateeqa Shamshad, Alina Vogt (Synchron w bis 17, LK2);
Luca Bassa, Fabian Hermann, Timo Stein (Team m bis 17, LK2);
Emilia Hermann, Liora Reiser, Alina Vogt (Team w bis 17, LK2);
Luca Bassa, Ateeqa Shamshad (Paar bis 17, LK2);
Fabian Hermann, Mila Savchenko, Ateeqa Shamshad, Timo Stein, Francisca Zech (Mixed Team bis 17, LK2);
Elisabeth Mantsch, Elsa Renz, Zainab Shamshad (Team w bis 10, LK3);
Nils Bergner, Jana Götz (Paar bis 17, LK3);
Elisabeth Mantsch, Elsa Renz, Zainab Shamshad, Jakob Zuckermandel, Emil Zuckermandel (Mixed Team bis 10, LK3); 
Philipp Ohnheiser, Emil Zuckermandel, Jakob Zuckermandel (Team m bis 10, LK3);
Nils Bergner, Elias Selmair, Henri Seume, Lara von Zeschau, Jana Götz (Mixed Team bis 17, LK3);
Alexander Leitner, Philipp Ohnheiser, Hannes Adloff, Emil Zuckermandel, Jakob Zuckermandel (Synchron m bis 10, LK3);
Nils Bergner, Elias Selmair, Henri Seume (Team m bis 17, LK3);
Nils Bergner, Milash Hvozdz, Friedrich Renz, Elias Selmair, Henri Seume (Synchron m bis 17, LK3);

Die Silbermedaille erhielten: 

Paulina Chavel, Mila Savchenko, Francisca Zech (Team w bis 17. LK2);
Mila Savchenko, Timo Stein (Paar bis 17, LK2);
Anne Adloff, Holger Stark (Paar über 18, LK3)

Die Bronzemedaille erhielten:

Sophie Glatzer, Marcus Würth (Paar über 18, LK2);
Paulina Chavel, Fabian Hermann (Paar bis 17, LK2);
Elisabeth Mantsch, Emil Zuckermandel (Paar bis 10, LK3);
Karina Vogt (Einzel bis 11, LK2);
Henri Seume, Lara von Zeschau (Paar bis 17, LK3)

5.Platz
Zainab Shamshad, Jakob Zuckermandel
(Paar bis 10. LK3);

6.Platz
Alexander Leitner, Elsa Renz (Paar bis 10, LK3)

Bericht: Inge Bühler-Saal

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