„Tae“ = Springen, schlagen mit dem Fuß (Kick-Techniken)
„Kwon“ = Faust (Handtechniken allgemein)
„Do“ = die Lehre, die Geisteshaltung und persönliche Entwicklung
„die Kunst des Hand- und Fußkampfes“
„Tae“ = Springen, schlagen mit dem Fuß (Kick-Techniken)
„Kwon“ = Faust (Handtechniken allgemein)
„Do“ = die Lehre, die Geisteshaltung und persönliche Entwicklung
„die Kunst des Hand- und Fußkampfes“
Aus Korea; Korea liegt zwischen China und Japan.
Ca. 2000 Jahre. Das moderne TKD entwickelte sich in den 60er Jahren- hauptsächlich unter General Choi-Hong-Hi.
Psychische Entwicklung
Physische Entwicklung des Körpers
TKD ist mit dem Karate-Do und dem Kung-Fu (Wuschu) artverwandt. Die Verwandtschaft mit Karate geht sogar so weit, dass einzelne Techniken sowohl im TKD als auch im Karate ähnlich heißen und – im Ansatz – den gleichen Bewegungsablauf besitzen (z.B. yop-chagi (TKD) = yoko-gaeri (Karate), kima-sogi = kiba-dachi).
Unterschiede bestehen jedoch in der Gewichtung der Techniken; im TKD liegt der Schwerpunkt eindeutig auf den Fußtechniken – im Karate auf den Handtechniken.
Wie jede Kampfkunst kann auch TKD keine Garantie für Unversehrtheit geben. Die Beherrschung von TKD erhöht jedoch die Chancen, aus einer Konfrontation mit heiler Haut davon zu kommen. Besonders für Frauen, Kinder und Jugendliche kann TKD sinnvoll sein, da ein Täter sich meist ein Opfer und keinen Gegner suchen wird.
Das ist vorrangig vom persönlichen Einsatz des Einzelnen abhängig. Von „Heute auf Morgen“ ist dies leider nicht zu bewerkstelligen. Mit 2-3 Jahren – bei 2-3 maligem wöchentlichem Training – muss man rechnen, wenn man die Grundtechniken halbwegs spontan und korrekt beherrschen will.
(Bis zum 1. Dan – Schwarzgurt – ca. 4-5 Jahre bei 3-4 maligem Training pro Woche.)
Mindestens 2 mal pro Woche, da ansonsten die Pausen zwischen den Trainingseinheiten zu groß werden und der Lernerfolg – und damit auch die Motivation – nahezu gegen Null geht.
Nein, allerdings muss der Wille zum Lernen und zur Leistungsbereitschaft vorhanden sein.
Wir versuchen, unseren Schülern außer dem reinen Erlernen von Techniken weitere Aspekte des TKD mit auf den Weg zu geben:
Wir sind stets bemüht, eine möglichst freundliche, kameradschaftliche Atmosphäre im Dojang zu haben. Keiner lernt gern, wenn er nur herumkommandiert wird.
Vielmehr wollen wir die Schüler anhalten, selbst mitzudenken und so manche Aufgabenstellung im Team zu erarbeiten. Damit wollen wir erreichen, dass wichtige Grundprinzipien unserer Sportart verstanden und nicht nur nachgeahmt werden, weil es der Trainer so vormacht. Außerdem soll es auch Spaß machen.
„Do“ heißt zu deutsch „Lehre“. Doch so klein das Wort auch ist, umso mehr steckt dahinter. „Do“ beinhaltet ethische, moralische Aspekte wie Respekt, Höflichkeit und Disziplin: Kurzum, eine gesunde Lebenseinstellung zu sich selbst und anderen.
Wir legen großen Wert darauf, dass alle (alt und jung) eine solide Ausbildung in Erster-Hilfe, Sport-Medizin, Stoffwechsel und Recht erhalten. Dieses Wissen wird durch selbstgefertigte Arbeitsunterlagen (altersgerecht) vermittelt und durch entsprechende Lehrgänge untermauert, z. B. Erste-Hilfe-Kurse des Bayerischen Roten Kreuzes, wobei die Referenten von uns eingeladen werden, oder Seminare, die mit ortsansässigen Ärzten abgehalten werden.