Volleyball

TSV-U18-Volleyballerinnen: Mittelfränkische Vizemeisterinnen – ein paar Fehler zuviel

Bei der Mittelfränkischen Meisterschaft der U18-Mädels wurde die Mannschaft vom TSV Ansbach Vizemeister. Im Endspiel musste sie sich dem Bezirksmeister SV Schwaig im Tiebreak geschlagen geben. Neben dem SV Schwaig, dem TSV Ansbach (Vizemeister, punktgleich mit Schwaig), dem TV Altdorf II (Tabellendritter) und der SG Erlangen (Qualifikationsrunde wegen fehlender Leistungsträgerinnen) waren die VSG Bad Windsheim / Uffenheim und der TV Fürth 1860 als Außenseiter am Start.

Nach Siegen in der Vorrunde gegen Fürth (25:14/25:20) und Altdorf II (21:25/25:18/15:9) hatten die Mädels um Trainer Wolfgang Hüttinger im Überkreuz-Vergleich die SG Erlangen zum Gegner, die mit 25:19/25:13 in die Schranken gewiesen wurde. Schwaig konnte sich  hier klar gegen Altdorf II durchsetzen, sodass Ansbach und Schwaig um den Mittelfränkischen Meistertitel kämpften. Es kam zu einer Begegnung auf hohem Niveau, die vom ersten bis zum letzten Ballwechsel an Spannung kaum zu überbieten war. Mit 26:24 gewannen die Ansbacherinnen den ersten Satz. Ähnlich knapp mussten sie im zweiten Satz mit 23:25 die Segel streichen. Im Tiebreak hatte schließlich der Bezirksmeister mit 15:11 knapp die Nase vorn. Beide Teams waren sich ebenbürtig, Ansbach machte lediglich ein paar Fehler zuviel, kommentierte Hüttinger. Nach dieser knappen Niederlage gab es enttäuschte Gesichter, da sich lediglich der Mittelfränkische Meister für die Nordbayerische Meisterschaft qualifizieren konnte, da Altdorf I mit einer Wildcard bereits gesetzt war. 

Für Ansbach waren erfolgreich: Maya Limbacher, Isabelle Oelschlegel, Carla Franz, Laura Talkovski, Dominika Schäfer, Rebecca Böhm, Elena Hoherz, Finja Frank, Svenja Baumann, Lotta Reinsch, Theresa Gansmeier (Co-Trainerin) Wolfi Hüttinger (Trainer), Aljana Rutkowski, Ateeqa Shamshad, Eva Schäfer, Emma Dittrich, Coralie Pauli

Am Rande notiert: auffällig waren die vielen Aufschlagfehler beider Mannschaften, bei denen stets ein Raunen durch die Zuschauertribüne ging. Auf die Frage, wie dies zu erklären sei, gab Hüttinger folgende Antwort: Entscheidend sind nicht die Aufschlagfehler, sondern das Verhältnis der Aufschlagfehler und der Effektivität der Aufschläge. Kommen durch die Aufschläge mehr direkte Punktgewinne oder aufgrund einer schlechten Annahme des Gegners, die indirekt zum Punktgewinn führen zusammen, als Aufschläge verschlagen werden, so ist dies durchaus als Erfolg zu bewerten.

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