Volleyball

Favoritinnen scheiterten im Halbfinale

Dritte bei der Bayerischen Beach-Meisterschaft

Bei der Bayerischen Beach-Meisterschaft, die am vergangenen Wochenende auf dem Gelände des Zentralen Hochschulsports in München stattfand, verpassten die bayerischen Ranglistenersten Sophia Botsch vom TSV Ansbach mit ihrer Partnerin Samira Winkler vom TV Dingolfing (auf Platz 2 gesetzt) nur knapp den Einzug ins Finale.

In der Gewinnerrunde 1 hatten Botsch/Winkler die Paarung Diana Ittlinger / Sonja Schweiger vom DJK SB München-Ost zum Gegner. Der 21:14/21:12-Sieg war zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Auch die zweite Begegnung gegen Xenia Chekmarova / Lisa Winkler, der Schwester von Samira Winkler – beide starteten für den TV Dingolfing – war eine klare Sache für die Ranglistenersten. Sie behielten mit 21:12/21:12 die Oberhand. Im Viertelfinale trafen sie auf die, auf Platz 3 gesetzte Paarung Carolina Mayr / Theresa Müller vom DJK Augsburg Hochzoll. Den ersten Satz gewannen sie klar mit 15:21, während sie den zweiten Satz erst in der Verlängerung mit 25:23 für sich entscheiden konnten.

Im Halbfinale hatten sie, wie bereits in der Gewinnerrunde 2 Chekmarova/Winkler, die sich im Kampf um Platz 5 gegen die Altdorferinnen Simona Dammer/Luisa Scholze im Tie-Break mit 15:12 durchsetzen konnten, zum Gegner. Während die erste Begegnung in der Gewinnerrund wenig spektakulär verlief und bei dem klaren 2:0-Sieg Botsch/Winkler kaum auf eine Gegenwehr stieß, wurden Chekmarova/Winkler nun zu einem ebenbürtigen Gegner. Eine 7:4-Führung im ersten Satz konnte die Ansbach/Dingolfinger-Paarung nicht weiter ausbauen und musste einen 7:9-Rückstand hinnehmen. Chekmarova/Winkler kamen mit clever platzierten Bällen zum Erfolg. Es kam zu einem offenen Schlagabtausch, bei dem Botsch mit knallharten Angriffsbällen und Winkler mit platziert gesetzten Bällen den Weg zum Erfolg suchten. Beim Seitenwechsel führten Botsch/Winkler noch mit 15:13, gerieten jedoch mit 17:18 in Rückstand. Nach einer taktischen Auszeit hatte man beim Stande von 19:18 eine gute Chance zum 20:18 und somit zu zwei Satzbällen, die jedoch vergeben wurde. Den nächsten Satzball hatte Ansbach beim Stande von 20:19. Auch dieser konnte nicht verwandelt werden. Die Außenseiter, die an diesem Tag bereits ihr drittes Spiel absolvierten, witterten ihre Chance und nahmen diese durch einen Block von Chemarova beim ersten Satzball wahr und gewannen mit 22:20. Der zweite Satz war eine klare Angelegenheit für die Favoritinnen, die schnell mit 7:4 in Führung gingen. Diese wurde kontinuierlich ausgebaut und führte zu einem klaren 21:14-Sieg. Die Entscheidung musste nun im Tie-Break fallen. Botsch/Winkler ließen in der Anfangsphase einige Chancen liegen und gerieten mit 2:6 in Rückstand. Man konnte zwar nochmal auf 5:6 verkürzen, doch Chemarova/Winkler kämpften erfolgreich um jeden Ball, was eine 10:7-Führung zur Folge hatte. Bei den Favoritinnen hatte es nun den Anschein, als ob sich eine gewisse Nervosität ausbreitete. Vermeidbare Fehler und liegengeiassene Chancen gaben mit den Ausschlag für eine 13:7-Führung der Außenseiterinnen, die beim Stande von 14:10 den ersten Matchball zum 15:10-Sieg verwandelte. Bei Botsch/Winkler war die Enttäuschung groß, zumal man sich Hoffnungen auf die Finalteilnahme gemacht hatte. Doch nicht nur Botsch/Winkler hatten sich mehr erhofft. Ähnlich wie ihnen ging es auch den Mitfavoritinnen und auf Platz 1 gesetzten Kathrin Kuhn/Kristin Standhardinger vom ASV Dachau, die im Halbfinale gegen Mayr/Müller mit 17:21/21:10/13:15 die Segel streichen mussten. Bayerische Meisterinnen wurden Mayr/Müller, die gegen Chekmarova/Winkler mit 21:14 und 21:18 erfolgreich waren. Den dritten Platz teilten sich Botsch/Winkler mit Kuhn/Standhardinger.

News aus der Abteilung