Am Wochenende sind sowohl die erste als auch die zweite Volleyballmannschaft des TSV Ansbach gleich zweimal gefordert. Am Samstag gastiert um 15.00 Uhr der TV DJK Hammelburg bei den „Second Ladies“ in der Sporthalle des Theresien-Gymnasiums. Um 19.00 Uhr empfängt die „Erste“ den TB/ASV Regenstauf. Am Sonntag findet um 12.00 Uhr das letzte Heimspiel der zweiten Mannschaft statt. Gegner ist der TSV Zirndorf. Um 16.00 Uhr hat das Regionalligateam um Headcoach Armin Hoefer die VGF Marktredwitz zu Gast.
Bei den „Second Ladies“ geht es darum, wichtige Punkte für den Verbleib in der Bayernliga zu sammeln. Nach sieben Siegen und zehn Niederlagen legt das Team um das Trainergespann Volker Pauli/Eva Thierauf mit 19 Punkten einen Punkt vor dem Relegationsplatz, auf dem die Young Volleys aus Neudrossenfeld/Hollfeld liegen. Während der ASV Veitsbronn mit nur sieben Punkten als ziemlich sicherer Absteiger feststeht, können sich die SG TV Unterdürrbach/Röttingen und der TS Kronach, die mit 15 bzw. 14 Punkten auf den beiden weiteren Abstiegsplätzen vorzufinden sind, noch theoretische Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen. Der Samstagsgegner TV DJK Hammelburg ist nach neun Siegen und sechs Niederlagen Tabellenfünfter mit 25 Punkten. Genau das gleiche Ergebnis weist der Tabellenvierte TSV Zirndorf auf. Beide Teams befinden sich damit im gesicherten Mittelfeld und haben weder mit dem Abstieg noch mit dem Aufstieg zu tun. In der Vorrunde musste Ansbach gegen Hammelburg mit 1:3 die Segel streichen. In Zirndorf verlor man knapp im Tie-Break. Mit Maya Emmert als Mittelblockerin und Julia Gaspert auf der Diagonalen fehlen zwei wichtige Spielerinnen.
Dagegen kann das Regionalligateam mit Ausnahme seiner Langzeitverletzten Pia Loscher (Libera) und Dominika Schäfer (Diagonale bzw. Außenangriff) auf den kompletten Spielerkader zurückgreifen. Außerdem stehen an beiden Spieltagen die Nachwuchsspielerinnen von den „Second Ladies“ zur Verfügung; im Außenangriff sind dies Amélie Sommer und Nina Hoefer, als Zuspielerin Chiara Pauli und auf der Liberaposition Aljana Rutkowski. Sorgen um den Abstieg braucht man sich nicht mehr zu machen. Nach neun Siegen und vier Niederlagen liegt Ansbach mit 24 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz. Mit Regenstauf, bei dem die Ex-Ansbacherin Michelle Geißbarth auf der Außenpositionn eine wichtige Stütze des Teams ist, bekommt es der Gastgeber mit dem Tabellenzweiten zu tun, der sich noch berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg in die Dritte Liga machen darf. Die Oberpfälzerinnen haben, genau wie Ansbach und der Tabellendritte SG SGS/TV Erlangen, neun Siege und vier Niederlagen aufzuweisen. Beide Mannschaften haben allerdings 28 Punkte auf ihrem Konto. Auch Marktredwitz wird um jeden Punkt kämpfen, will man die Relegation um den Verbleib in der Regionalliga vermeiden. Die Gäste liegen mit 18 Punkten zwei Punkte vor dem Relegationsplatz, den der TV Altdorf II belegt. Gegen Regenstauf sinnt Ansbach auf Revanche nach der 24:26/19:25/25:27-Niederlage in der Vorrunde. In Marktredwitz gewann Ansbach im Tie-Break (25:12/27:25/20:25/24:26/15:6).
An beiden Spieltagen werden spannende, hart umkämpfte Spiele erwartet, da es sowohl um den Verbleib als auch um den Aufstieg in der bzw. in die jeweilige Liga gehen wird.
Die Volleyball-Abteilung des TSV stellt an beiden Spieltagen sowohl bei den Regionalliga- als auch bei den Bayernligabegegnungen einen Livestream zur Verfügung (https://twitch.tv/tsv_ansbach_volleyball).


