Im Vergleich zum vorletzten Heimspieltag, als man im ersten Satz sehr nervös agierte, sodass kaum ein geordneter Spielaufbau zustande kam, starte man diesmal besser in die Begegnung. Mit Ausnahme von Nicole Böhmländer im Mittelblock setzte das Trainergespann Pauli/Thierauf wieder auf seine „Jungen Wilden“. Zweite Mittelblockerin war Maya Emmert, auf der Diagonalen spielte Amélie Sommer, der Außenangriff war mit Nina Hoefer und Coralie Pauli besetzt. Als Zuspielerin stand Coralie Pauli und als Libera Aljana Rutkowski auf dem Feld. Durch eine Aufschlagserie von Amélie Sommer konnte sich Ansbach mit 9:6 absetzen. Die Fürtherinnen versuchten nun mit kurzen und platziert gesetzten Bälle zum Erfolg zu kommen, was ihnen auch gelang und der Gastgeber mit 12:15 in Rückstand geriet. Ein hervorragender Gästeblock trug entscheidend dazu bei, dass Ansbach mit 20:25 das Nachsehen hatte.
Im 2. Satz kamen mit Emilia Metzner und Rosalie Laaß zwei weitere „Youngsters“ zum Einsatz. Hart platzierte Angaben von Chiara Pauli stellten Fürth vor Probleme, sodass kein präziser Spielaufbau mehr zustande kam und Ansbach erstmals zum 11:11 ausglich. Beim Stande von 18:17 kamen Carolin Schäfer und Christina Schwab aufs Feld. Ansbach kam aus einer guten Annahme heraus zu einem variablen Spielaufbau. Man konnte den gegnerischen Block ein ums andere Mal überwinden und stellte selbst einen gut positionierten Block, was zum 25:19-Satzgewinn führte. Im dritten Satz gelang es, einen 10:14-Rückstand durch eine hervorragende kämpferische Leistung zum 16:16 zu egalisieren. Die Schlussphase war geprägt durch viele Aufschlagfehler auf beiden Seiten. Das notwendige Quäntchen Glück hatten am Ende die Gäste auf ihrer Seite (25:23). Im vierten Satz geriet das Team um Mannschaftsführerin Nicole Böhmländer schnell ins Hintertreffen. Fürth nahm nun das Heft in die Hand und Ansbach fehlte die letzte Konsequenz beim Kampf um den Ball. Auch Julia Gaspert, die beim Stande von 10:14 zu ihrem ersten Bayernligaeinsatz kam, konnte eine 17:25-Niederlage nicht mehr verhindern. In entscheidenden Phasen kam es bei Ansbach noch zu unnötigen Fehlern. Dennoch war Volker Pauli mit der Mannschaftsleistung zufrieden, bedenkt man, dass phasenweise ein Team mit einem Durchschnittsalter von 17,5 Jahren auf dem Feld stand und alle vierzehn Spielerinnen zum Einsatz kamen.
Ansbach spielte mit: Nicole Böhmländer, Christina Schwab, Carolin Henninger, Emilia Metzner, Maya Emmert, Carolin Schäfer, Alana Rutkowski, Nina Hoefer, Coralie Pauli, Chiara Pauli, Amélie Sommer, Mila Engel, Julia Gaspert und Rosalie Laaß



