Hatte man insgeheim gehofft, gegen den Tabellenvierten TV/DJK Hammelburg einen wichtigen Punkt im Kampf gegen den Abstieg erzielen zu können, wurde dieser Hoffnungsschimmer im Sand erstickt. Mit Julia Gaspert und Mila Engel standen zwei Stammspielerinnen nicht zur Verfügung, die wichtige Stützen für den Angriff und die Annahme gewesen wären. Trotz guter kämpferischer Leistung konnte Ansbach eine 3:1-Niederlage nicht verhindern. Der erste Satz verlief bis zum Stande von 10:10 sehr ausgeglichen, ehe sich auf Ansbacher Seite einige individuelle Fehler einschlichen. Mit 17:25 hatte das Team um Head Coach Stephan Schröder das Nachsehen. Annahmeprobleme, die keinen geordneten Spielaufbau zuließen, sowie scharf platzierte Angaben der Hammelburgerin Adriana Sondermann waren mit ausschlaggebend für die 20:7-Führung der Gäste. Bei diesem Spielstand kam Mila Engel aufs Feld. Sie punktete mit hart platzierten Schmetterbällen; eine 15:25-Niederlage konnte jedoch nicht mehr verhindert werden. Zu Beginn des dritten Satzes sorgten Eigenfehler der Spielerinnen aus Unterfranken für eine 6:2- Führung des Gastgebers. Die Annahme wurde sicherer und Ansbach punktete nach einem variablen Zuspiel von Steffi Mertel und Carolin Schäfer, die sich die Stellerposition teilten. Auch der Block mit Vera Marchegiani, Mila Engel und Nicole Böhmländer bekam den gegnerischen Angriff gut in den Griff. Ein Aufschlagass von Christina Schwab zum 21:19 und eine Stellerfinte von Mertel beim Stande von 24:23 führten zu einem 25:23-Satzgewinn des Gastgebers. Im vierten Satz gingen die Gäste mit 8:5 in Führung. Trotz guter Gegenwehr der Ansbacherinnen konnten sie diesen Vorsprung bis zum Stande von 25:21 verteidigen. Damit bleiben die Ansbacherinnen nach wie vor mit 10 Punkten auf dem Relegationsplatz. Das nächste Heimspiel am 14.02. könnte, wenn die siebtplatzierte VG Bamberg (augenblicklich 12 Punkte) in Ansbach zu Gast ist, vorentscheidend im Kampf gegen den Abstieg sein.
Ansbach spielte mit: Nicole Böhmländer, Christina Schwab, Carolin Henninger, Elena Hoherz, Coralie Pauli, Carolin Schäfer, Aljana Rutkowski, Stefanie Mertel, Lara Baumann, Vera Marchegiani Mila Engel, Eva Schäfer und Rosalie Laaß.



