Die „Second Ladies“ der Volleyball-Abteilung des TSV Ansbach können auf einen erfolgreichen Doppelspieltag zurückblicken. Sie gewannen gegen den Tabellenvierten TV/DJK Hammelburg und -fünften TSV Zirndorf, die beide 25 Punkte aufwiesen, ziemlich deutlich mit 3:0. Ansbach war mit 19 Punkten nur noch einen Punkt vom Relegationsplatz entfernt. Zu diesen wichtigen Spielen konnte die routinierte Isabel Auerochs reaktiviert werden, die eigentlich ihre Volleyballschuhe schon an den Nagel gehängt hatte.
Gegen Hammelburg begann das Trainergespann Volker Pauli/Eva Thierauf mit folgender Aufstellung: Chiara Pauli: Zuspiel, Mila Engel: Diagonal, Maya Emmert, Vera Marchegiani: Mittelblock, Amélie Sommer, Nina Hoefer (Annahme und Außenangriff), Aljana Rutkowski, Carolin Henninger : Libera. Ansbach holte schnell einen Fünf-Punkte-Vorsprung heraus, den man nicht mehr aus der Hand gab. Das Team um Mannschaftsführerin Carolin Schäfer überzeugte durch eine sichere Annahme, sodass Ansbachs Zuspielerin Pauli ihre Angreiferinnen variabel in Szene setzen konnte. Beim Stande von 24:14 hatte der Gastgeber zehn Satzbälle. Endstand: 25:18. Auch im zweiten Satz ging Ansbach mit 3:0 in Führung. Als die Unterfranken nochmal auf 9:10 herankamen, nahm Ansbach eine Auszeit. Danach baute der Gastgeber seine Führung kontinuierlich aus und gewann mit 25:19. Pauli/Thürauf sahen keinen Grund zum Spielerwechsel und hielten auch im dritten Satz an der bewährten Aufstellung fest. Bis zum Stande von 23:17 hatte Ansbach einen deutlichen Vorsprung. Dann gelangen den Gästen fünf Punkte in Serie und es stand nur noch 23:22. Die Schlussphase war an Spannung kaum mehr zu überbieten. Es kam zu langen, hart umkämpften Ballwechseln, bei denen vor allem Ansbachs Libera Rutkowski mit ihrer Reaktionsschnelligkeit und Glanzparaden den Ball im Spiel hielt und den Gegner an den Rand der Verzweiflung brachte. Ansbach konnte den zweiten Matchball zum Stande von 25:23 verwandeln.
Tags darauf hatte man den TSV Zirndorf zum Gegner. Pauli/Thürauf brachten auf die Außenangreiferpositionen Rosalie Laaß und Isabel Auerochs. Ansbach war von Beginn an die druckvollere Mannschaft. Die Zirndorferinnen kamen mit dem variablen Angriffsspiel der Gastgeberinnen, bei dem Mittelblockerin Marchegiani als auch auf der Außenposition Laaß teilweise ohne Gegenwehr punkten konnten, nicht zurecht. Ihr halbherziger Angriff brachte den Ansbacher Block bzw. die Feldabwehr kaum in Schwierigkeiten. Mit 25:17 ging der Satz an Ansbach. Bis zum Stande von 17:15 verlief der zweite Satz ziemlich ausgeglichen. Aufschläge von Marchegiani stellten die Zirndorfer Annahme vor Probleme. Zwei „Dankebälle“ verwandelten Laaß und Emmert zur 22:17-Führung. Ebenso erfolgreich waren die Aufschläge von Pauli in der Schlussphase, wobei ein Netzroller den 25:17-Satzgewinn brachte. Zu Beginn des dritten Satzes, bei dem nun Carolin Schäfer die Rolle der Zuspielerin von Pauli übernahm, hatte der Gastgeber ein paar Abstimmungsprobleme, die sich jedoch gleich wieder legten. Gegen Mitte des Satzes kam Henninger für Rutkowski auf die Liberaposition, Nachwuchsspielerin Theresa Gansmeier als Mittelblockerin für Marchegiani und Nina Hoefer für Auerochs auf die Außenposition. Die neuen Spielerinnen fügten sich problemlos ein und Ansbach setzte sein Angriffsspiel erfolgreich fort. Gegen die hart platzierten Schmetterbälle von Laaß fand der gegnerische Block kein Rezept. Dagegen blockte Hoefer der gegnerischen Angriff zweimal nacheinander zum 19:15. Mit einem Schmetterball war Hoefer zum 24:18 erfolgreich und ihr darauf folgender Aufschlag brachte den 25:18-Endstand.
Die „Second Ladies“ stehen nach diesem erfolgreichen Wochenende mit 25 Punkten, punktgleich mit ihren beiden Gegnern vom Wochenende auf dem sechsten Tabellenplatz und sind fünf Punkte vom Relegetionsplatz, den im Moment TV Fürth 1860 inne hat und acht Punkte vom direkten Abstiegsplatz entfernt.


