München – Eine Erfolgsgeschichte ist schon in ihrem ersten Monat die neue Startgemeinschaft Westmittelfranken. In der U18 starten Sprinterinnen vom TuS Feuchtwangen und TSV 1860 Ansbach gemeinsam in den Staffeln. Über 4 x 200 Meter in der Halle verbesserte das Quartett aus Startläuferin Malin Hübsch, Johanna Barth, Zoé Wilzin und Schlussläuferin Emma Lautner schon bei den Nordbayerischen den Kreisrekord um deutliche fünf Sekunden. Bei den Bayerischen steigerten sich die Läuferinnen jetzt noch einmal um eine Sekunde und drückten den Kreisrekord auf 1:53,58 min, Rang neun. Bei den Süddeutschen Meisterschaften am kommenden Samstag ist in Frankfurt mit etwas flüssigeren Wechseln und vielleicht weniger Platzierungsgerangel auf der engen Rundbahn noch mal eine Verbesserung möglich.
Die Frauen der 4 x 200 Meter Staffel des TSV Ansbach mit Natalie Boß und den U20-Läuferinnen Anna Wenk, Catharina Huber und Amelie Dietrich kamen auf Rang acht in 2:00,08 min. Auch für die Frauenklasse bedeutete dies einen neuen Kreisrekord. Boß war zudem über 60 Meter qualifiziert und kam in ihrem Vorlauf nach 8,58 sec durchs Ziel. Wilzin sprintete im U18-Vorlauf die 60 Meter in neuer Bestzeit von 8,39 sec und belegte mit 1,50 Meter in Hochsprung Rang zwölf.
Damit zeigte die Ansbacherin eine gute Basis für die Bayerischen Hallen-Mehrkampfmeisterschaften Ende des Monats. Diese sind auch das nächste Ziel von Matias Neutzler (U20) und Jakob Sand (U18) vom TSV Ansbach. Neutzler steigerte sich im 60 Meter-Sprint um zwei Zehntel auf 7,31 sec und kam in den Finalläufen auf Platz zwölf. Bundeskader-Mehrkämpfer Jakob Sand startete außer Wertung über 60 Meter Hürden. Mit 8,39 sec gelang dem 15-jährigen eine herausragende Bestzeit, die ihn auf Rang sieben der Deutschen Bestenliste seines Jahrgangs 2010 führt.
Am Ende eines zwölfstündigen Wettkampftages standen Mittel- und Langstreckenläufe auf dem Programm. Ben Vetter (TV Leutershausen) startete über 3000 Meter der Altersklasse U18. Nachdem er sich vor Jahresfrist an gleicher Stelle mit der Tempoeinteilung verkalkulierte, lief der Lengenfelder diesmal ein sehr kontrolliertes Rennen. Zunächst mit 40-Sekunden-Runden verhalten beginnend, machte er im Verlauf der 15 Runden Platz für Platz gut und belegte am Ende nach 10:03,68 Minuten Rang Fünf. Damit verbesserte er seine persönliche Bestmarke um drei Sekunden.
Die 3000-Meter-Läufer der Aktivenklasse und der Altersklasse U20 starteten in einem gemeinsamen Rennen. Damit war vom Startschuss an für ein hohes Tempo gesorgt. Der U20-Athlet Valentin Herrmann (TSV Ansbach) ließ sich anfangs davor zu sehr verleiten. Lange Zeit lag er in seiner Altersklasse auf dem Bronzeplatz, doch in den drei Schlussrunden fehlten dem eigentlich spurtstarken Ansbacher dann die Kräfte. Seine 9:51,57 Minuten bedeuteten dann Rang Vier, zehn Sekunden fehlten zum Podium.











