Mit hoffnungsvollen Erwartungen reisten die LA-Masters des TSV 1860 Ansbach zum Werferfünfkampf ins badenwürttenbergische Essingen, konnte man doch nach den Trainingsleistungen mit guten Wurfergebnissen rechnen. Sonnenschein und warme Temperaturen sorgten zusätzlich für eine Vorfreude auf diesen Wettkampf mit den fünf Wurfdisziplinen Hammer-, Diskus-, Speer-, Gewichtswurf und Kugelstoßen.
Leider machte der nun starke und böige Gegenwind erhebliche Sorgen. Vor allen Dingen mit den leichteren Wurfgeräten Diskus und Speer war es nicht ganz einfach gültige Leistungen zu erzielen. Im Werferfünfkampf hat man ja nur drei Versuche pro Disziplin. Und wenn dann gleich der erste Wurf ungültig ist, geht das wohlbekannte „Muffensausen“ los. Oft rettet dann nur noch ein „Sicherheitswurf“, um die Wurfpunkte nicht zu verlieren.
Genau dies musste Agnes Düll in ihrer ersten Disziplin, dem Speerwurf, erfahren. Mit 15,97m blieb sie zwar noch im Rahmen, aber zur Trainingsbestweite von 18.50m fehlten dann doch 1,5m. Mit den weiteren Leistungen, Hammer 27,65m, Diskus 21,30m, Kugelstoß 7,53m, und Gewichtswurf 12,56m gewann sie die AK W65 und erzielte 3.087 Punkte. Dies bedeutet zur Zeit Platz1 in der deutschen Bestenliste.

Werner Ruckdeschel lieferte sich wieder einmal einen „Kampf“ mit seinem Sportfreund Heinz-Jürgen Benaczek. Zum Schluß fehlten ihm nur 12 Punkte zum 2. Platz. Leider hatte er viel Pech in seiner Paradedisziplin, dem Speerwerfen. Bei böigem Gegenwind fiel der Speer schon bei 20,86m zu Boden. Trotzdem lies er sich nicht hängen und erzielte in den weiteren Disziplinen gute Ergebnisse. Toll seine Jahresbestweite im Gewichtswurf. Das 7,26kg schwere Wurfgewicht landete bei 9,92m. Die weiteren Leistungen waren: Hammer 25,22m, Diskus 23,40m, Kugelstoß 8,05m. 2.456 Punkte reichten dann zu Platz 3. Zur Jahresbestleistung fehlten ihm lediglich 66 Punkte.



