Germering – Mit einem wuchtigen Doppelschlag startete der Ansbacher Hürdensprinter Lukas Kleinschrodt in seine Leichtathletiksaison. Über die 110 Meter Hürden unterbot der 21-jährige gleich die DM-Normen bei den Männern und in der U23. Im 200-Meter-Lauf steigerte der Kaderathlet den Kreisrekord deutlich.
Die Hürden haben für Lukas Kleinschrodt seit seinem Aufstieg in die Männerklasse Priorität. In Germering war angenehme Windstille, der gewohnte Rhythmus zwischen den Hürden wurde also nicht gestört. So gelang Kleinschrodt mit 14,51 Sekunden ein optimaler Saisoneinstieg. Seine Bestzeit von der Deutschen Meisterschaft des Vorjahres liegt nur sechs Hundertstel darunter.
Mit seiner Zeit löst Kleinschrodt auch Filip Hofmann, ebenfalls TSV 1860 Ansbach, an der Spitze der Bayerischen Hürden-Bestenliste ab. Die Deutsche Rangliste führt Lukas Kleinschrodt nun auf Platz drei, einen Platz vor Leo Neugebauer, dem Silbermedaillengewinner im Zehnkampf der Olympischen Spiele von Paris 2024. In der U23 ist noch kein deutscher Hürdensprinter besser in diese Saison gestartet als Kleinschrodt.
Bei den 200 Metern steigerte Lukas Kleinschrodt seine Bestzeit um 40 Hundertstel auf 21,85 Sekunden. Dies ist nicht nur neuer Kreisrekord, verbessert um 35 Hundertstel, sondern auch die Norm zur Deutschen U23-Meisterschaft. Damit führt Kleinschrodt die Bayerische U23-Rangliste an, in Deutschland steht Platz fünf zu Buche. Da der Wettkampf in Germering als World Ranking Competition angemeldet war sammelte Lukas Kleinschrodt in beiden Disziplinen für seine Zeit und den Hürdensieg auch Punkte für die Weltrangliste.
Fotos: Claus Habermann



