Aufgrund von starkem Spielermangel während der Corona-Zeit, musste die Badmintonabteilung des TSV 1860 Ansbach nach der Saison 2021/2022 zwei von drei Mannschaften abmelden. Ein großer Rückschlag für alle. Nach einer Saison mit nur einer Mannschaft ging in der Saison 2023/2024 wieder eine zweite Mannschaft, mit dem Ziel Spaß zu haben und vielen Spielern Spielmöglichkeiten zu bieten, an den Start. Man durfte direkt in der Bezirksklasse A aufschlagen und schaffte etwas überraschend den Meistertitel und damit gleichbedeutend den Aufstieg in die Bezirksliga. Zu Beginn dieser Saison wurde dann auch wieder eine dritte Mannschaft gegründet, aber auch für die zweite Mannschaft blieb das Motto „Schauen was geht und Spaß haben“. Mit einem Heimsieg startete die Saison gut, aber danach verletzte sich zuerst der erste Herr, Liam Queißer, der zum Glück nur zwei Spiele aussetzen musste. Den Doppel- und Mixedspezialisten Jan Hörber erwischte es schlimmer und er fiel für den Rest der Saison aus. In der Hinrunde blieb man aber trotzdem mit vier Siegen und drei Unentschieden ohne Niederlage. Zur Rückrunde komplettierte Nico Goth die Mannschaft, nachdem er sich in der Hinrunde sehr früh in der ersten Mannschaft festgespielt hatte und damit nicht mehr helfen konnte. Trotz leichter Startschwierigkeiten in den ersten beiden Spielen, welche beide Unentschieden ausgingen, konnte die Mannschaft in den nächsten drei Spielen mehr als nur überzeugen.
Was wäre allerdings ein Aufstieg ohne einen Krimi. Vor dem letzten Spielwochenende lag der TSV punktgleich mit dem Tabellenersten des ASV Niederndorf II und das Aufeinandertreffen dieser beiden Teams stand noch aus. In Bestbesetzung trat die Mannschaft gegen den ASV mit vollem Erfolg an. Das erste Herrendoppel Liam Queißer/Jürgen Buckel und das Damendoppel Christina Mahlein/Lisa Bender ging ohne größere Probleme an den TSV. Im zweiten Herrendoppel drehte sich für Nico Goth/Dennis Jungkind das Spiel nach eindeutig gewonnenem ersten Satz und wurde im dritten Satz für den ASV entschieden. In den Herreneinzeln fegten Buckel, Queißer und Goth ihre Gegner in zwei Sätzen vom Feld. Damit war der Sieg schon sicher, allerdings das Spiel noch nicht zu Ende. Mahlein konnte im
Dameneinzel den ersten Satz eindeutig für sich entscheiden, im zweiten Satz musste sie kämpfen, konnte aber das Spiel knapp mit 24:22 für sich entscheiden. Für Jungkind/Bender war im Mixed nach großem Kampf im zweiten Satz mit 20:22 leider kein Sieg mehr zu holen. Dennoch war die Freude groß, denn das Endergebnis stand mit 6:2 für den TSV Ansbach fest. Der Meistertitel war aber noch nicht sicher, denn die Mannschaft musste am Sonntag noch gegen den Tabellenletzten des TV 1848 Erlangen III ran. Für alle war, mit dem Ziel des Aufstiegs vor Augen, klar, es gab keine andere Möglichkeit, außer einem Sieg. Dieser gelang auch und der TSV Ansbach konnte das Spiel ohne Satzverlust mit 8:0 für sich entscheiden.
Damit steht die zweite Mannschaft nach dem zweiten Aufstieg in Folge nun, wie vor der Abmeldung der Mannschaft in der Saison 2022/2023, wieder in der Bezirksoberliga. Und auch hier ist das Ziel wieder: Schauen was geht und Spaß haben.
