Ansbachs „Second Ladies“ zu Hause zweimal im Tiebreak erfolgreich
Zwei Zitterpartien präsentierte die zweite Volleyball-Damenmannschaft des TSV Ansbach dem heimischen Publikum am vergangenem Wochenende. Sowohl gegen den TV Mömlingen II als auch gegen den TV Unterdürrbach fiel die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeberinnen erst im Tiebreak. Mit einer konstanteren Leistung in beiden Spielen hätte man sich das Leben leichter machen können. Im ersten Satz war Ansbach lange Zeit die spielbestimmende Mannschaft. Nach einer 14:8-Führung kamen die Gäste nochmals bis auf 20:18 heran. In der Schlussphase dominierte das Team von Stephan Schröder und ließ nichts mehr anbrennen (25:19). Im zweiten Satz führten die Gastgeberinnen bereits mit 15:9. Die Gäste gaben sich zu keinem Zeitpunkt geschlagen und gewannen mit 25:23. Im folgenden Satz lag das Team aus Unterfranken stets knapp in Führung, die es bis zum 28:26-Endstand verteidigen konnte. Der 25:11-Sieg der Markgrafenstädterinnen im vierten Satz war zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Auch den Tiebreak entschied das Team von Mannschaftsführerin Mila Engel mit 15:9 klar für sich. Auch gegen Unterdürrbach fehlte die notwendige Konstanz, sodass im ersten und dritten Satz nach einer klaren Führung die Schlussphase noch einmal spannend wurde. Mit 25:22 und 28:26 waren die Gastgeberinnen erfolgreich. Der zweite und vierte Satz gehörte den Gästen (25:15/25:22), sodass die Entscheidung im Tiebreak fallen musste. Hier konnte Unterdürrbach erstmals zum 7:7 ausgleichen und ging mit 11:10 in Führung. Ansbach kämpfte um jeden Ball und verwandelte beim Stande von 14:13 den Matchball. Im Vergleich zu den ersten beiden Spielen warteten die „Second Ladies“ mit einer Leistungssteigerung auf. In den entscheidenden Phasen fehlte den jungen Spielerinnen teilweise noch die notwendige Coolness.
Ansbach spielte mit: Nicole Böhmländer, Finja Frank, Carla Franz, Elena Hoherz, Svenja Baumann, Coralie Pauli, Maya Limbacher, Emma Dittrich, Laura Talkovski, Mila Engel, Ateeqa Shamshad und Lotta Reinsch.



