Ansbach verliert 1:3 gegen Hahnbach – drei vergebene Satzbälle
In einer kampfbetonten Begegnung musste sich das neu formierte Team des TSV Ansbach zu Hause gegen den favorisierten SV Hahnbach mit 1:3 geschlagen geben. Der TSV begann mit folgende Anfangsformation: Außenangriff und Annahme: Nina Hoefer, Franziska Henneberger, Mittelblock: Franziska Kraus, Vera Marchegiani, Diagonal: Amélie Sommer, Zuspiel: Anna Lehmphul, Libera: Pia Loscher. Eine sichere Annahme und ein schnelles, variables Zuspiel von Lehmphul sowohl auf die beiden Außenangreiferinnen als auch auf die Mittelblockerinnen waren Garant für die Dominanz der Ansucherinnen im ersten Satz. Ein überragender Block sowie eine hervorragende Blocksicherung ließen den Gegner kaum ins Spiel kommen. Amelie Sommer auf der Diagonalen wurde gut in Szene gesetzt, sodass nach einem Aufschlagass von Marchegiani der erste Satz mit 25:17 klar an den Gastgeber ging. Im zweiten Satz gelang es den Oberpfälzerinnen, sich besser auf das schnelle Spiel der Ansbacherinnen einzustellen und überzeugten ihrerseits durch eine gute Abwehr und schnelles Zuspiel. Mit 7:10 geriet Ansbach in Rückstand. Bei diesem Spielstand kamen Eva Schäfer und Magdalena Hofmann aufs Feld und es gelang der Ausgleich zum 10:10. Fehler in der Annahme führten zu einer 18:14-Führung der Oberpfälzerinnen. Diesen Vorsprung verteidigten sie bis zum 25:21-Satzgewinn. Im dritten Satz ging Ansbach erstmals beim Stande von 15:14 in Führung. Die Seniorin im Team Marchegiani glänzte durch ihre Reaktionsschnelligkeit am Netz und die wieselflinke Loscher überzeugte durch eine hervorragende Blocksicherung und Feldabwehr.
Die Mädels um Headcoach Armin Hoefer konnte die Führung auf 22:17 ausbauen und hatte beim Stande von 24:21 drei Satzbälle. Zwei Antennenberührungen sorgten u.a. für den 24:24-Ausgleich. Ansbach konnten drei Satzbälle abwehren, ehe den Gästen der 28:26-Satzgewinn gelang. Der vierte Satz verlief bis zum Stande von 7:7 auf Augenhöhe. Aljana Rutkowski feierte ihren Einstand auf der Liberaposition und fügte sich problemlos ins Team ein. Fehler in der Annahme und ein gut positionierter gegnerischer Block führten zu einem 9:16-Rückstand. Man gab sich jedoch zu keinem Zeitpunkt geschlagen. Lehmphul setzte die Angreiferinnen in einem schnellen Zuspiel variantenreich ein und war selbst direkter Punktegarant. Ansbach kämpfte sich nochmals auf 20:23 heran, musste den Satz jedoch letztendlich mit 20:25abgeben. Das junge, neu formierte Team hat im Vergleich zum vorangegangenen Spiel in Tiefenbach erneut Fortschritte gemacht und man darf sich auf eine spannende Saison einstellen.
Ansbach spielte mit: Aljana Rutkowski, Franziska Kraus, Vera Marchegioni, Amelię Sommer, Franziska Henneberger, Magdalena Hofmann, Anna Lehmphul, Nina Hoefer, Pia Loscher und Eva Schäfer.



