Für die Bayerische Meisterschaft qualifiziert.
Die U20-Volleyballerinnen des TSV Ansbach wurden Dritte bei der Nordbayerischen Meisterschaft und haben sich mit diesem Erfolg für die Bayerische Meisterschaft qualifiziert, die am 28. Februar stattfindet. In der Gruppenphase ließ das Team um Mannschaftsführerin Rosalie Laaß nichts anbrennen und ging ohne Satzverlust durch den ersten Spieltag (TSV Ansbach -VG Hof: 25:9/25:22, Ansbach – VC Schwandorf: 25:14/25:16, Ansbach – TV/DJK Hammelburg: 25:21/25:21). Wuchtige Aufschläge, ein variables Zuspiel und erfolgreiche Angriffe auf allen Positionen waren Garant für den klaren Gruppensieg. In der anderen Gruppe setzte sich die SG Erlangen gegen TB/AV Regenstauf, SC Memelsdorf und TV Mömlingen durch. Die beiden Gruppenersten qualifizierten sich direkt für das Halbfinale. Hier traf Ansbach auf Regenstauf. Man kannte sich schon von vielen Begegnungen bei Nordbayerischen oder Bayerischen Meisterschaften, die jeweils sehr lautstark, kampfbetont, spannend und ausgeglichen verliefen. Im ersten Satz konnte sich keine Mannschaft nennenswert absetzen, bis zu einigen umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen, die man auf Ansbacher Seite nicht verstehen konnte. Dies führte zu Folgefehlern und somit zum Vorteil für Regenstauf. Das Team um Headcoach Wolfgang Hüttinger kämpfte sich nochmal ran und in der Crunchtime entwickelte sich ein Volleyballkrimi, der an Spannung kaum zu überbieten war. Nachdem Ansbach zwei Satzbälle abwehren konnte, bekamen sie zwei starke Aufschläge des Gegners nicht ausreichend in den Griff, sodass man mit 26:28 das Nachsehen hatte. Bis zum Stande von 13:18 im zweiten Satz war der Kopf immer noch nicht frei genug und der Mittelfränkische Meister lief einem Rückstand hinterher. Mit einem enormen Kampfeswillen gelang der Ausgleich zum 18:18 und am Ende des Satzes hatten die Ansbacherinnen knapp mit 25:23 die Nase vorn. Im Tiebreak konnte sich Ansbach mit 7:2 absetzen und schien schon als sicherer Sieger festzustehen. Eine Serien von neun Aufschlägen der Regenstauferin Johanna Stuber brachte Ansbach aus dem Konzept. Mit 11:15 musste man die Segel streichen. Im Spiel um Platz drei traf man auf Schwandorf. Die Oberpfälzerinnen konnten lediglich zu Beginn der Sätze mithalten. Dann lief die Angriffswelle der Ansbacherinnen wieder auf vollen Touren und man war mit 25:17/25:18 erfolgreich. Das Endspiel bestritten Regenstauf gegen Erlangen, das Regenstauf mit 25:19/17:25/15:13 für sich entscheiden konnte. Ein schwacher Trost für die Ansbacherinnen war, dass sie mit dem dritten Platz die Qualifikation zur Bayerischen Meisterschaft geschafft haben.
Für Ansbach waren erfolgreich: Lara Baumann, Svenja Baumann, Finja Frank, Carla Franz, Theresa Gansmeier, Elena Hoherz, Rosalie Laaß, Marlene Maruhn, Coralie Pauli, Lotta Reinsch, Aljana Rutkowski, Dominika Schäfer, Lara Schneider, Ateeqa Shamshad, Maya Limbacher.


