Leichtathletik

TSV schnell beim Sprint und auf der Mittelstrecke

Text von: J. Behrendt

Der Sprint-Cup des LAC Quelle Fürth ist eine Mammutveranstaltung. Zum Auftakt der Hallensaison lagen über 500 Anmeldungen vor. Traditionell gehört der größte Teil des Tages den Sprintern. Für diese steht ein Zweikampf auf dem Programm, bestehend aus einem 30m-Sprint mit fliegendem Start sowie einen klassischen 60m-Sprint.

Seit einigen Jahren wird das Programm durch längere Distanzen ergänzt, was ebenfalls guten Zuspruch findet. Für alle Teilnehmenden ist es eine der raren Möglichkeiten, an einem Hallensportfest teilnehmen zu können. Platzierungen sind nebensächlich, es zählt vor allem die Leistung. 

Die größte Abordnung aus unserer Region stellte der TSV Ansbach, dazu kamen Teilnehmende des TSV Burghaslach und des TV Leutershausen. Für die Wertung beim Sprinterzweikampf wurden die Zeiten der beiden Strecken addiert.  Erwartungsgemäß erwies sich hier Sprintspezialist Hannes Kreuzer vom TSV Burghaslach als schnellster Westmittelfranke. Mehrkämpfer Filip Hofmann stand ihm in seinem letzten Wettkampf für den TSV Ansbach aber kaum nach. Der vielseitige 25-Jährige wechselt zum Jahreswechsel aus beruflichen Gründen zum TSV Gräfelfing, wo bereits sein früherer Vereinskamerad Leo Trumpp aktiv ist. Die gerade einmal zwölfjährige Isabel Rollsing, ebenfalls beim TSV Ansbach aktiv, machte besonders auf sich aufmerksam. Mit ihren Sprintleistungen zeigte sie vielen älteren Athletinnen ihre Hacken.

In den abschließenden 1000m-Rennen herrschte noch einmal Hochstimmung in der Halle. Im leistungsstarken A-Lauf waren gleich drei Vertreter des TSV Ansbach vertreten. Oftmals appellierte Trainer Jared Halbig an Valentin Herrmann, sein Rennen nicht gleich mit Vollgas anzugehen, diesmal befolgte der knapp 18-Jährige seine Anweisungen und setzte als Fünfter des altersklassenübergreifenden Gesamteinlaufes in seinem ersten 1000m-Rennen mit 2:45,86 eine erste Marke. In der Altersklasse U20 bedeutete dies den Tagessieg. Christopher Schroll ärgerte sich etwas, seinen Endspurt nicht früher angezogen zu haben, er war sich “unsicher, die letzten 400 Meter voll durchziehen zu können”. Am Ende stand für den knapp 24-Jährigen eine Zeit von 2:53,64 zu Buche, da wäre noch etwas mehr drin gewesen. Jared Halbig, engagierter Übungsleiter beim TSV Ansbach, zeigte sich mit seinen 2:56,45 min ebenfalls zufrieden.  Unter den Mädchen unterbot die zwölfjährige  Marie-Sophie Niebling (TSV 1860 Ansbach) in ihrem ersten Tausender mit 3:42,65 min deutlich die Vier-Minuten-Marke. Auch Janina Bauer zeigte sich mit ihren 4:03,99 min gut aufgelegt. Als U14-Läuferinnen starteten sie in der U18. Jüngere Altersklassen waren nicht ausgeschrieben. Über die selten gelaufenen 150 Meter glänzte Catharine Huber (TSV Ansbach) mit ihren 22,35 Sekunden.


Ergebnisse:

1000 m

1. MU20 Valentin Herrmann 2:45,86
3. Männer Christopher Schroll 2:53,64
1. MU23 Jared Halbig 2:56,45
6. WU18 Marie-Sophie Niebling 3:42,65
8. WU18 Janina Bauer 4:03,99

150 m

27. WU18 Catharina Huber 22,35

Sprintzweikampf (30 m fliegend, 60 m):

Filip Hofmann 10,54 s (3,14 s – 7,4 s)   
Isabel Rollsing 12,54 s (3,79 s – 8,75 s)
Natalie Boß 12,42 s (3,66 s – 8,76 s)
Stella Moll 13,09 s (3,97 s – 9,12 s)
Catharina Huber 13,04 s (3,87 s – 9,17 s)
Melissa Haupt 13,27 s (4,01 s – 9,26 s)
Elias Wilde 13,41 s (4,12 s – 9,29 s)
Samuel Mayle 13,51 s (4,1 s – 9,41 s)   
Amelie Kühn 15,04 s (4,65 s – 10,39 s)   

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