Nach der gelungenen „Wiedergeburt“ des Herrieder Stadtlaufes vor Jahresfrist erwies sich auch die 17. Auflage als Höhepunkt im Sportjahr der Altmühlstadt.
Das Team der Herrieder Aquathleten mit über 130 Mithelfenden durfte in den verschiedenen Rennen 645 Läufer und Läuferinnen auf dem Marktplatz begrüßen, etwas weniger als im Vorjahr, wobei die jeweils etwa 100 Bambinis in diesen Zahlen nicht erfasst werden. Der Stimmung tat dies jedoch keinen Abbruch, kam nach anfänglichem leichtem Regen doch die Sonne durch die Wolken, leider verbunden mit drückender Schwüle vor dem am späten Abend aufziehendem Unwetter. Armin Jechnerer und Franz-Josef Heller sorgten als Moderatoren auf dem Markplatz für gute Laune und zahlreiche Informationen, kennen beide doch viele Aktive persönlich.
Im Mittelpunkt des Geschehens stand natürlich der 10-Kilometer-Lauf, wo es zweimal inklusive des stimmungsvollen „Herrieder Achters“ den Weg nach Stegbruck und zurück, zu absolvieren galt. Das Feld war mit 213 Teilnehmern deutlich kleiner als im Vorjahr (277 Finisher), doch der Spannung und der sportlichen Klasse tat dies keinen Abbruch. Die Bedingungen waren nicht leicht. „Ich wäre lieber im leichten Regen gelaufen statt in dieser Schwüle“, meinte so der Gesamtelfte Christopher Schroll (TSV Ansbach). Darüber, ob der kräftige Wind in den Altmühlauen nun erfrischte oder störte, gingen die Meinungen auseinander.
An der Spitze des Feldes erwiesen sich der Triathlet Tim Frisch (LaCarrere TriTeam Rothsee) und die Radsportlerin Anja Bertleff (RSG Ansbach) als die Tagesschnellsten.
Auch einige Vertreter des TSV Ansbach waren im Feld gut unterwegs. Mit Christopher Schroll und Jared Halbig waren zwei der Leistungsträger vorne mit dabei. Jared ging zunächst flott an, doch machte sich dann sein fehlender Trainingsumfang, bedingt durch seine engagierte Tätigkeit als Übungsleiter bemerkbar. So konnte sich Christopher, der studienbedingt sich auch nicht in Bestform befindet, nach etwa sieben Kilometern an Jared vorbeikämpfen. Christopher erreichte nach 38:56 min als Elfter das Ziel an der Stiftsbasilika, in seiner Altersklasse M20 bedeutete dies Rang Drei. Jared finishte nach 40:48 min als Achtzehnter und wurde in der M20 damit Vierter. Bernd Wolfschläger wagte sich nach langwierigen Verletzungsproblemen wieder auf die 10km-Strecke und erreichte nach 43:16 min als 9. der M35 den roten Teppich. Viktor Bahaiev finishte nach 53:20 min als 25. der M35.
Sehr gut aufgelegt zeigte sich auch Christiane Hecht, Jahrgang 2007. Sie ging ebenfalls flott an und durfte sich als schnellste Jugendliche nach 46:44 min im Gesamteinlauf der Damen über einen fünften Platz freuen. In der W20 bedeutete dies Rang vier. Leider gab es nicht, wie bei anderen Läufen, eine Jugendwertung. Marion Sauerhammer finishte nach 1:01:37 Std. als Achte der W40.
Über 5,5 km lief Marc Hartmann gemeinsam mit seiner Frau Sandra und finishte nach 28:00 min als Zweiter der M40. Hanna Bahaieva finishte nach 38:25 min als 14. der W35.
Drei Geschwister der Familie Bahaiev waren in den Schülerläufen über 1,2 km aktiv. Ivan finishte nach 5:09 min, Eugen nach 6:08 min und Danilo nach 6.09 min. Leopold Nieblich erreichte nach 5:10 min das Ziel. Amelie Braun lief 5:31 und Hanna Kraft 5:39 min.























