Leichtathletik

Start in die Freiluftsaison beim Werfertag in Leutershausen

Text von: J. Behrendt

Traditionell starten die Leichtathleten im BLV-Kreis Ansbach beim Werfertag in Leutershausen in die Freiluftsaison. Mit 57 Teilnehmern aus 19 Vereinen dreier Landesverbände konnten die Verantwortlichen des TVL recht zufrieden sein.

Für die Aktiven aus dem Kreis Ansbach ging es in den drei angebotenen Wurfdisziplinen auch um die Kreismeistertitel. Mit drei starken Nachwuchsmehrkämpfern konnte sich der TSV Ansbach sehr gut in Szene setzen. Dreimal verbesserte Jakob Sand (Altersklasse M15) seine persönlichen Bestmarken. Mit seinen 14,04 m beim Kugelstoß verbesserte er sich um 1,80 Meter, schließt damit einen bisherigen Schwachpunkt seines Mehrkampfes und erfüllte auch die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm. Seine 43,59 Meter mit dem Diskus ist eine Verbesserung um 3,30 Meter und die Norm zur Bayerischen Einzelmeisterschaft. Diese Weite stabil in den Mehrkampf, bei dann nur 3 Versuchen zu bringen, ist nun das Ziel bis zu seinen Bayerischen Mehrkampf-Meisterschaften Ende Mai. Beim Speerwurf verbesserte er sich um 2,80 Meter auf 38,17 Meter, hatte aber lediglich einen Versuch auf diesem Niveau.

Seine Vereinskollegen David Kleinschrodt und Matias Neutzler rückten neu in die Altersklasse U20 auf und mussten in den drei Disziplinen deutliche Steigerungen der Wurfgewichte verkraften. Zehnkämpfer Kleinschrodt gelang dabei das Kunststück, mit dem schwereren Speer und Diskus weiter zu werfen als im Vorjahr mit den leichteren U18-Geräten. 37,54 Meter mit dem 1,75-Kilo-Diskus sind sogar Bayerische Einzelnorm. Auch die 12,58 Meter mit der 6-Kilo-Kugel sind die Qualifikation zur Bayerischen Meisterschaft. 40,02 Meter mit dem Männerspeer waren wie auch bei Kugel und Diskus innerhalb einer stabilen Serie und können bis zu den Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften im August noch ausgebaut werden.
Mit dem 800-Gramm-Speer ist Neutzler schon eine Speerlänge weiter: 42,03 Meter sind sogar sechs Meter über seiner Vorjahresbestleistung. Auch Neutzlers Diskus flog fast sechs Meter weiter als das leichtere Gerät im Vorjahr und landete bei 30,29 Meter. Das Krafttraining im Winter zeigte auch bei den 9,93 Meter mit der Kugel seine Wirkung. Die vielen fast gleichwertigen Würfe innerhalb aller Serien sind für den Zehnkämpfer ebenfalls als Erfolg zu werten.
Zehnkämpfer Filip Hofmann, ebenfalls vom TSV Ansbach, hatte bei den Männern das Ziel, mit dem Diskus die 40-Meter-Marke zu übertreffen. Der 2-Kilo-Diskus landete dann gleich im ersten Versuch bei der um 1,60 Meter gesteigerten neuen Bestleistung von 40,44 Meter. Die guten Serie mit der Kugel brachte Hofmann auf 11,31 Meter.

Zoe Wilzin (W15) verbesserte sich mit der 3kg-Kugel um über anderthalb Meter auf 7,50 m und zeigte dabei auch erstmals die Drehstoßtechnik. Bei ihren ersten Wettkampf mit den jeweiligen Geräten erzielte sie im Speerwurf 22,36 m und mit dem Diskus 16,00 Meter. Leni Hecht (U18) erzielte in ihrem ersten Speerwurfwettkampf 19,48 Meter und verfehlte mit der Kugel mit 7,80 Meter ihren Hausrekord nur um sechs Zentimeter.
Die Seniorinnen des TSV absolvierten alle drei Disziplinen, auch wenn sie den Speerwurf nicht so sehr mögen. Agnes Düll (W65) hatte am Ende mit der Kugel 8,17 m, mit dem Diskus 23,11 m und mit dem Speer 17,06 m auf ihrem Konto. Die fünf Jahre ältere Jutta Schoeppe (W70) erzielte mit der Kugel 6,81 m, mit dem Diskus 19,77 m und mit dem Speer 14,07 m. In der M60 stieß Stefan Spengler die Kugel auf 10,79 m und warf den Diskus 28,28 Meter weit. Im Zweikampf der M75-Senioren entschied Werner Ruckdeschel beide Disziplinen gegen Stefan Radinger für sich. Mit der Kugel lautete das Ergebnis 8,13 Meter gegen 7,60 Meter und mit dem Diskus 23,54 Meter zu 21,05 Meter. Als Einzelkämpfer schleuderte Werner Ruckdeschel den Speer auf 24,63 Meter.

Bilder: Jörg Behrendt und Matthias Kleinschrodt

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