Der 18. Herrieder Stadtlauf, veranstaltet von den Herrieder Aquathleten, erwies sich als voller Erfolg. Insgesamt gingen knapp über 1000 Läufer in den verschiedenen Rennen an den Start. Bei sonnigem Wetter waren die ungewohnten hohen Temperaturen oftmals ein Thema. Die Leichtathleten des TSV Ansbach waren stark vertreten, auch wenn sie nicht immer unter den Namen ihres Vereins starteten. Gerade der Nachwuchs lief oftmals für die Schule. Vor allem das Carolinum, die Wirtschaftsschule und die Herrieder Grund- und Mittelschule waren stark vertreten.
Das 10-Kilometer-Rennen ist bestenlistenfähig, doch diesmal erwies es sich in der Wärme: Wer nach dem Start zu schnell durch das Altmühltor schießt, muss es am Ende büßen. Sehr gut zeigte sich Christoph Dümmler aufgelegt. Im März knackte er bei kühlerem Wetter die 36-Minuten-Marke, diesmal ließ er es etwas ruhiger angehen. Er lag in einem gleichmäßigen Rennen stets auf Rang acht oder sieben, am Ende der beiden Runden stand für ihn nach 37:27 Minuten im Gesamteinlauf ein achter Platz und in seiner Altersklasse M35 hinter dem nach 31:26 im Gesamteinlauf siegreichen Robin Habermann (TSV Holzmaden), Rang Zwei zu Buche. Beruflich bedingt, kann Christopher Schroll nicht im normalen Umfang trainieren und haderte auch mit der Wärme. „Selten so einen langsamen Lauf gehabt wie heute, es war einfach ungewohnt mit der Hitze und zu wenig Training“. Nach fünf Kilometern musste er das Tempo etwas drosseln, entschied jedoch nach 41:18 min als Siebzehnter des Gesamteinlaufes seine Altersklasse M20 für sich. Bereits zwei Plätze hinter ihm passierte nach 41:36 min sein Vereinskollege Florian Wiehl die Ziellinie, der damit in der M20 Zweiter wurde. Er lief jedoch an diesem Tag für seinen Arbeitsgeber Schüller, welcher auch einer der Hauptsponsoren des Stadtlaufes ist.
Wer schießt 100 Meter nach dem Start als erster durch das Altmühltor hinaus in die Altmühlauen? Nein, es war nicht Valentin Herrmann, sondern der bereits erwähnte Gesamtsieger Robin Herrmann. Doch Valentin folgte unmittelbar dahinter. Insidern war klar – es kann nicht gutgehen. Die zweite Hälfte war dann nur noch Kampf. So passierte ihn am Ende auch noch sein Vereinskollege Jared Halbig. Doch im Endspurt, den Valentin doch noch hinlegen konnte, holte selbiger nach 43:10 Minuten seinen 25. Platz zurück. In der M20 (es gab keine Jugendaltersklassen) belegten beide Rang fünf und sechs. Valentin kommentierte sein Rennen kurz mit einem nicht druckreifen Wort, welches mit „Sch“ anfängt, Jared hingegen wusste um seine aufgrund der Belastung der Ausbildung und der Trainertätigkeit begrenzten Ressourcen. Der zwölfjährige Moritz Gogolka wagte sich in Begleitung seines Vaters auf die lange Distanz und erreichte nach 46:25 Minuten als 46. das Ziel, insgesamt finishten hier 190 Männer.
Über 5,5 Kilometer lief Robert Dahmen als schnellster TSVler ein beherztes Rennen. Nach 21:42 Minuten erreichte er als Achter das Ziel und entschied seine Altersklasse M45 für sich. Bernd Wolfschläger folgte in 22:31 Minuten als Zwölfter und siegte damit in der M35. Jörg Behrendt startete diesmal für seinen Zweitverein, den Herrieder Aquathleten. Wie gewohnt brannte am Ende wieder einmal die Luft, denn der spurtstarke Jörg wagte es, auf den Vorderen Gasse den ebenso spurtstarken TSV-Basketballer Tobias Hartmann zu passieren. Dieser holte sich auf den allerletzten Metern nach 27:10 min seinen 38. Platz wieder zurück, in der M40 bedeutete dies Rang drei. Jörg folgte eine Sekunde später als Zweiter der M60. Es ging also in diesem Endspurt eigentlich wieder einmal um nichts, dies jedoch unter Einsatz aller Kräfte. Die TSV-Bilanz komplettierte nach 34:29 Minuten Cathrarina Colette Huber als 35. der W20.
In den Schülerrennen über 1,2 Kilometer taucht lediglich zweimal der Name „TSV 1860 Ansbach“ auf, doch für ihren Schulen waren weitere Läufer und Läuferinnen verschiedener TSV-Abteilungen unterwegs. Anton Herzog entschied nach 3:27 Minuten das Rennen der U18 für sich. Someé Hochreuther belegte in der U10 nach 5:24 Minuten Rang Neun.



























